5 heilende Nahrungsmittel die DU kennenlernen solltest.

Dass uns die Natur eine Fülle von unterschiedlichsten Nahrungsmittel bereit stellt ist jedem bewusst; was einzelne Pflanzen jedoch bewirken können, ist immer wieder faszinierend. Immer wieder lerne ich Neues über die vielen Einsatzmöglichkeiten von Gemüse, Kräutern und Co. und bin begeistert welche Wirkung diese auf unseren Körper haben können. Heute möchte ich Euch fünf verschiedene Pflanzenarten (Gemüse, Kräuter) vorstellen, die eurem Körper gutes tun können und werden.

Portulak ist leider in Deutschland ein wenig in Vergessenheit geraten, obwohl es über tausende von Jahren zur Ernährung genutzt wurde. Das Wildgemüse hat saftige, knackige Blätter mit einem leichten zitronigen Geschmack. Portulak enthält vor allem entzündungshemmende Omega3 Fettsäuren und seine löslichen Fasern sind gut gegen Reizdarmbeschwerden. Weiter beinhaltet Portulak zwei starke Antioxidantien wie Melatonin und Glutathion. Portulak beinhaltet auch Zink – ein wichtiger Mineralstoff für Immunität und Darmgesundheit. Junge Blätter schmecken leicht säuerlich, salzig und nussartig, ältere Blätter werden dagegen bitter. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern genutzt werden. Die Blätter kann man gut zu einem Salat geben oder man brät den Portulak zusammen mit anderem Gemüse an. 

Kohlrabi ist jedem ein Begriff und hat wie Grünkohl und Brokkoli entzündungshemmende Verbindungen und weitere wichtige Inhaltsstoffe. Vor allem der hohe Ballaststoffgehalt trägt zu einer geregelten und verbesserten Verdauung bei. Weiter enthält Kohlrabi wichtige Nährstoffe wie B-Vitamine, Folsäure, Selen, Vitamin C, Kalium, Kupfer und Magnesium, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6 und Eisen. Am nährstoffreichsten sind vor allem die Blätter des Kohlrabi, da diese zusätzliche Carotinoide enthalten. Es gilt wie bei vielen Gemüsen und Obstarten auch hier, dass man die gesamte Pflanze nutzen kann und nix wegwerfen sollte.

 Marionberries ist eine wenig bekannte Beerensorte und gibt es während der Saison nur für eine kurze Zeit. Marionberries sind reich an Ellagsäure, was nachweislich krebsvorbeugende Wirkungen vorweist. Weiter beinhaltet die Beere Anthocyane (wasserlöslicher Pflanzenfarbstoffe), was auch eine entzündungshemmende Wirkung auf den Körper hat. Die Beere kann vielseitig eingesetzt werden: beispielsweise als Marmelade oder in einem leckeren Smoothie.

Klettenwurzel wird traditionell als Blutreiniger genutzt hat jedoch viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Die Klettenwurzel unterstützt beispielsweise die gesunde Verdauung und unterstützt die dort befindlichen nützlichen Bakterien. Klettenwurzel ist auch eine Quelle des präbiotischen Ballastsoffes Inulin. Die Inulinfaser erhöht das Wachstum der guten Darmbakterien, welche Darmbeschwerden hemmen können. Klettenwurzel kann gebraten, gebeizt oder beispielsweise in einer Suppe gegart werden.

Pilze sind dank ihres Beta-Glucan Gehaltes die Superstars der Immunstärkenden Pflanzenarten. Durch das direkte Einwirken auf das Immunsystem dienen Shiitake-Pilze  unter anderem dazu, dass die Entzündungsreaktion eingedämmt werden kann. Weiter unterstützen die Pilze die Herzgesundheit.

Thomas Killer
killer.thomas@icloud.com

"Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können Sie das Gesicht der Welt verändern."